Vanilla is not enough

Der Podcast für alle, die spüren: Das Normale reicht nicht.

Der große Pleasure Bay 2026 Recap

03.11.2026 23 min

Zusammenfassung & Show Notes

Fünf Tage Kreta, ein ganzes Hotel voller Fetischist:innen und eine Erfahrung, die selbst für mich als Kinky Guide ziemlich neu war.

In dieser Folge nehme ich euch mit zur Pleasure Bay 2026 und erzähle, warum ich anfangs Schwierigkeiten hatte, wirklich anzukommen, was mich an diesem Event überrascht hat und weshalb ich am Ende am liebsten direkt für das nächste Jahr gebucht hätte.

Denn die Pleasure Bay ist keine klassische Kinky Party. Hier geht es darum, den eigenen Fetisch nicht nur für ein paar Stunden auf einer Party, sondern über mehrere Tage hinweg völlig selbstverständlich auszuleben. Zwischen Ganzkörperlatex beim Frühstück, internationalen Begegnungen, außergewöhnlichen Workshops, Fotoshootings und Partys direkt am Meer habe ich eine Community kennengelernt, die mich nachhaltig beeindruckt hat.
Ich spreche über meine persönlichen Highlights, meine ersten Erfahrungen mit Vakuum-Fetisch, die besondere Atmosphäre und darüber, warum dieses Event für viele Menschen weit mehr als ein Urlaub ist.

Außerdem verrate ich, welche spannenden Gespräche und Interviews euch in den kommenden Wochen erwarten und warum mich diese fünf Tage auch dazu gebracht haben, meine eigene Perspektive auf Kink und Fetisch noch einmal zu hinterfragen.

War die Pleasure Bay 2026 ihren Preis wert? Für wen lohnt sich dieses Event überhaupt? Und würde ich wiederkommen?

Genau darum geht es in dieser Folge von „Vanilla is not enough“.

Der große Pleasure Bay 2026 Recap

Fünf Tage Kreta, ein ganzes Hotel voller Fetischist:innen und eine Erfahrung, die selbst für mich als Kinky Guide ziemlich neu war. In dieser Folge von Vanilla is not enough nehme ich euch mit zur Pleasure Bay 2026 und erzähle, warum dieses Event meine Perspektive auf die Fetisch-Community noch einmal verändert hat.
Die Pleasure Bay ist keine klassische Kinky Party und auch kein gewöhnlicher Urlaub. Für mehrere Tage wird ein komplettes Hotel auf Kreta zu einem Ort, an dem Menschen ihre Fetische, Vorlieben und Beziehungen ganz selbstverständlich ausleben können. Ob beim Frühstück in Ganzkörperlatex, beim Sonnenbaden am Pool oder auf einer der abendlichen Partys: Hier muss niemand nach ein paar Stunden wieder in den Alltag zurückkehren.
Und genau das war etwas, das ich selbst erst einmal verstehen musste.

Zwischen Latex, Meerblick und einer internationalen Community
Ich war zum ersten Mal bei der Pleasure Bay und bin alleine angereist. Obwohl ich mich seit Jahren in der Kinky-Szene bewege, habe ich schnell gemerkt, dass dieses Event noch einmal eine ganz andere Zielgruppe anspricht.
Latex, Leder, ausgelebte D/s-Dynamiken und aufwendige Fetisch-Outfits gehörten hier genauso zum Alltag wie gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche an der Bar und entspannte Stunden am Meer.
Besonders beeindruckt hat mich die internationale Community. Ich habe Menschen aus unterschiedlichsten Ländern kennengelernt, mich über verschiedene Fetisch-Szenen ausgetauscht und erlebt, wie schnell aus fremden Menschen eine vertraute Gemeinschaft entstehen kann.
Dabei wurde mir auch klar, warum viele Gäste jedes Jahr wiederkommen: Für sie ist die Pleasure Bay nicht einfach nur ein Event, sondern ein Wiedersehen mit ihrer Chosen Family.

Workshops, Fotoshootings und neue Erfahrungen
Natürlich ging es nicht nur um das Gemeinschaftsgefühl. Tagsüber gab es ein umfangreiches Programm mit Workshops und Möglichkeiten, neue Praktiken kennenzulernen.
Von Bondage über verschiedene BDSM-Techniken bis hin zu sehr speziellen Fetisch-Angeboten war einiges dabei, das selbst mich überrascht hat.
Mein persönliches Highlight war eine Erfahrung mit Vakuum-Fetisch: Ich habe mich auf dem Wasser in einer Luftmatratze vakuumieren lassen und konnte mich anschließend praktisch nicht mehr bewegen. Ein ziemlich außergewöhnliches Gefühl, bei dem ich auch meine eigenen Grenzen noch einmal bewusster wahrgenommen habe.
Dazu kamen zahlreiche Fotoshootings mit aufwendigen Latex-Outfits, professionellen Fotograf:innen und einer Kulisse, die mit Meer, Strand und Pool kaum besser hätte sein können.
Gerade diese Mischung aus Fetisch, Urlaub und gemeinschaftlichem Erleben hat die Pleasure Bay für mich so besonders gemacht.

Für wen lohnt sich die Pleasure Bay?
In dieser Folge spreche ich auch offen über die Kosten, die Anreise und meine anfänglichen Schwierigkeiten, mich auf das Konzept einzulassen.
Denn die Pleasure Bay ist sicherlich kein günstiger Kurzurlaub und auch nicht unbedingt das richtige Event für jede Person. Wer hauptsächlich harte Technomusik und klassische Kinky-Partys sucht, wird hier möglicherweise andere Erwartungen haben als die Menschen, für die Latex, Fetischkleidung oder gelebte D/s-Beziehungen im Mittelpunkt stehen.
Für mich lag der eigentliche Mehrwert am Ende aber woanders: in der Möglichkeit, mehrere Tage ohne gesellschaftliche Erwartungen und ohne ständigen Wechsel zwischen Fetisch und Alltag verbringen zu können.
Und in den vielen Begegnungen, die dadurch entstehen.

Wie geht es weiter?
Die Pleasure Bay 2026 war für mich erst der Anfang. In den kommenden Wochen erwarten euch weitere Podcast-Folgen mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen.

Gemeinsam mit Ally spreche ich ausführlicher über unsere Erfahrungen, die Fotografie und die besonderen Momente auf Kreta. Außerdem habe ich Interviews mit verschiedenen Menschen geführt, darunter Veranstaltende, Fotograf:innen und Dominas.
Und natürlich wird es auch noch einmal grundsätzlich um die Frage gehen, wo eigentlich die Unterschiede zwischen Kink und Fetisch liegen.
Transparenz: Mein Hotelzimmer und die Teilnahme an der Pleasure Bay wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Anreise und weitere persönliche Ausgaben habe ich selbst übernommen. Meine Eindrücke und Bewertungen sind davon unabhängig.

Links & weitere Informationen
Kinky Guide: kinkyguide.de
Instagram: @kinky.guide
Du warst selbst bei der Pleasure Bay oder überlegst, beim nächsten Mal dabei zu sein? Schreib mir gerne deine Erfahrungen oder Fragen in die Kommentare.
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