Vanilla is not enough

Der Podcast für alle, die spüren: Das Normale reicht nicht.

Hört auf, Kink vorzuschieben, um zu betrügen

27.01.2026 34 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge spreche ich über ein Verhalten, das mir in den letzten Wochen immer wieder begegnet ist – und das in der Szene nichts verloren hat: Menschen, die Kink, Offenheit oder „Neugier“ vorschieben, um ihre Partner:innen zu betrügen.
Es geht um bewusste Entscheidungen statt „Fehltritte“, um Verantwortung in Beziehungen und darum, warum Heimlichkeit, Gaslighting und Grenzüberschreitungen nichts mit Sexpositivität zu tun haben.
Diese Folge ist deutlich, emotional und unbequem – aber notwendig. Denn Kink lebt von Konsens, Ehrlichkeit und Respekt. Und die enden nicht an der eigenen Lust.

In dieser Folge wird es deutlich. Nicht theoretisch, nicht vorsichtig, sondern ehrlich.
Ausgelöst durch mehrere reale Erfahrungen aus der Community spreche ich darüber, warum es absolut nicht okay ist, Kink, Offenheit oder „Neugier“ als Vorwand zu nutzen, um Beziehungen zu hintergehen.

Es geht um den Unterschied zwischen einem echten Fehltritt und einer bewussten Entscheidung. Um Männer, die sich auf Plattformen anmelden, gezielt Nachrichten schreiben und dabei offen sagen, dass ihre Partnerin nichts davon weiß – und warum das kein „Graubereich“, sondern Vertrauensmissbrauch ist.
Ich spreche darüber, warum Heimlichkeit nichts mit Freiheit zu tun hat, warum Gaslighting („Stell dich nicht so an“, „Sei doch nicht prüde“) übergriffig ist und weshalb solche Verhaltensweisen der Szene schaden.

Gleichzeitig geht es auch um die andere Seite: um Bedürfnisse, die real sind. Um Beziehungen, die festgefahren sind. Um Menschen, die merken, dass ihnen etwas fehlt – sexuell, emotional oder identitär.
Aber genau hier liegt der Punkt: Bedürfnisse rechtfertigen keine Lügen. Wenn etwas so wichtig ist, dass du dafür Grenzen überschreitest, dann ist Kommunikation keine Option – sondern Pflicht.

Ich greife Gedanken aus der gemeinsamen Folge mit Lisa Opel auf und erkläre, warum es so entscheidend ist, Bedürfnisse zu erklären statt Forderungen zu stellen. Warum „Ich will das“ etwas völlig anderes ist als „Das bedeutet mir etwas, weil…“.
Und warum es manchmal keinen Kompromiss gibt – sondern nur ehrliche Entscheidungen: für einen gemeinsamen Weg, für Veränderung oder für eine Trennung.

Diese Folge ist kein Moralmonolog. Sie ist ein Appell an Verantwortung.
Für Beziehungen. Für die Menschen, die angeschrieben werden. Und für eine Szene, die von Konsens lebt – nicht von Ausreden.

Wenn du dich in Teilen wiedererkennst: Halt kurz inne.
Wenn du solche Nachrichten bekommst: Du darfst klar sein.
Und wenn du glaubst, Kink rechtfertigt Heimlichkeit – dann ist das hier vielleicht genau die Folge, die du hören musst.

Zum Video mit Lisa Opel

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Danke fürs Zuhören – und denk immer dran:
Konsens ist key.