Vanilla is not enough

Der Podcast für alle, die spüren: Das Normale reicht nicht.

Missbrauch ist KEIN Fetisch

Die Episode behandelt den Fall Christian Ulmen, kritisiert gesellschaftliche Heuchelei zu sexualisierter Gewalt und fordert Männer auf, toxisches Verhalten zu hinterfragen, um einen konstruktiven Dialog über Gewalt und Veränderungen zu fördern.

24.03.2026 39 min

Zusammenfassung & Show Notes

In dieser Folge spreche ich über einen aktuellen Fall, der mich wütend macht – aber vor allem über das, was dahinter liegt: ein strukturelles Problem, das wir seit Jahren kennen und trotzdem nicht lösen.

Es geht nicht um einzelne Täter oder Einzelfälle. Es geht darum, wie wir als Gesellschaft mit sexualisierter Gewalt umgehen. Warum Betroffenen immer noch nicht geglaubt wird. Warum Diskussionen sofort in Richtung „Unschuldsvermutung“ kippen, aber nur dann, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Und warum wir gleichzeitig in anderen Kontexten längst vorverurteilen – nur hier plötzlich nicht mehr.

Ich spreche darüber, warum solche Fälle kein „Kink“, kein „Missverständnis“ und kein Graubereich sind, sondern klar benannt werden müssen. Warum Täter ihre Macht nutzen, um Betroffene mundtot zu machen – und warum genau das oft mehr über sie aussagt als jedes Gerichtsurteil.

Vor allem geht es aber um Verantwortung. Um Männer. Um Zuhören statt Rechtfertigen. Um das Ende von „Not all men“-Debatten. Und darum, dass wir anfangen müssen, uns gegenseitig zu challengen – im Freundeskreis, im Alltag, in kleinen Situationen.

In dieser Folge geht es um einen aktuellen Fall, der viele Diskussionen ausgelöst hat – und um die Frage, warum sich trotz all dieser Debatten strukturell so wenig verändert. Es geht um sexualisierte Gewalt, gesellschaftliche Verantwortung und den Umgang mit Betroffenen – aber auch um die Rolle von Männern in dieser Dynamik.

Ich spreche darüber, warum Begriffe wie „Unschuldsvermutung“ oft falsch oder selektiv genutzt werden, warum Täter-Opfer-Umkehr immer noch ein massives Problem ist und weshalb es gefährlich ist, problematisches Verhalten mit „Kinks“ oder persönlichen Vorlieben zu relativieren. Außerdem geht es um strukturelle Themen wie Femizide, mediale Berichterstattung und die Frage, warum bestimmte Fälle lauter diskutiert werden als andere.

Ein zentraler Punkt der Folge: Veränderung passiert nicht durch einzelne Skandale, sondern durch kontinuierliches Zuhören, Reflektieren und Handeln – besonders von Männern. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, sich selbst zu hinterfragen und auch im eigenen Umfeld Haltung zu zeigen.

Wenn du dich weiter mit diesen Themen beschäftigen möchtest oder Unterstützung brauchst, findest du hier wichtige Anlaufstellen:

– Weißer Ring (Hilfe für Opfer von Gewalt): https://weisser-ring.de
– Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (kostenlos & anonym): https://www.hilfetelefon.de
– Nummer gegen Kummer: https://www.nummergegenkummer.de

Außerdem: Schau unbedingt auf meinem Instagram-Profil vorbei. Unter dem aktuellen Posting zur Folge sammle ich Content Creator:innen und Stimmen – insbesondere FLINTA*-Perspektiven – die sich intensiv mit diesen Themen auseinandersetzen. Wenn du Accounts kennst, die gehört werden sollten, markiere sie dort.

Diese Folge ist bewusst direkt und emotional. Nimm dir den Raum, sie zu verarbeiten – und wenn es sich für dich richtig anfühlt, geh ins Gespräch. Konsens, Respekt und Zuhören sind die Basis von allem.

Consent is Key.

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Danke fürs Zuhören – und denk immer dran:
Konsens ist key.